Mike Schubert

Alter: 
43 Jahre
Beruf: 
Referatsleiter
Partei: 
Wahlkreis: 
Listenplatz: 
1
Ich möchte gewählt werden, weil …: 
ich auch nach 15 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung immer noch Lust am Zuhören, gemeinsamen Entwickeln von Lösungen und Entscheiden für Potsdam habe.
Nach der Wahl setze ich mich konkret dafür ein, dass …: 
auch Schulen, Sporthallen, Kitas u. Jugendeinrichtungen und nicht nur neue Wohnungen gebaut werden, damit man in Potsdam schön leben und nicht nur wohnen kann.
Mein erstes Mal: Wann sind Sie / bist Du das erste mal politisch aktiv geworden?: 
Politisch interessiert war ich schon in der Schule. In der SPD bin ich seit 1995 aktiv und seit 1998 SPD Stadtverordneter.

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Hallo Herr Schubert, Potsdam hat ja eine gute Entwicklung in den letzten Jahren genommen. Wie wollen Sie erreichen, dass die Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben? Was kann die Politik tun, um da Einfluss zu nehmen?

von: Lars Müller
Fakt ist, dass Potsdam eine rasante Zunahme des Bevölkerungszahl zu verzeichnen hat. Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist enorm. Derzeit gibt es einen statistischen Leerstand von 0,8 Prozent. Die hohe Nachfrage führt bei Neuvermietungen und damit auch beim Mietspiegel sowie verzögert auch bei Bestandsmietern zu höheren Mieten. Für Wohnungssuchende ein großes Problem. Unser Ansatz ist, in der Stadt die Möglichkeiten für den Wohnungsneubau auszuschöpfen. Der gerade verabschiedete Flächennutzungsplan weist Potenzialflächen für 16.000 Wohnungen aus. Das städtische Wohnungsunternehmen pro potsdam wird in den nächsten Jahren 1.000 neue Wohnungen bereit stellen. Neben dem Neubau gilt es, weitere Instrumente wie die Mietenbremse, die reduzierte Sanierungsumlage und die Mietpreisbindung wirksam rechtlich zu verankern. Wir haben für die Pro Potsdam die Mietpreisbremse eingeführt und die Unternehmen der "Stadtspuren", zum Beispiel die Genossenschaften, haben sich ihr angeschlossen. Wir konnten beim Land Förderung für neue Belegungsbindungen verhandeln - ohne das wäre es schwer geworden, genug günstige Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein bereit zu halten. Und, darüber sind wir auch sehr froh: Wir haben das Land überzeugt, die Förderung von Wohnungsbau wieder aufzunehmen. Und nicht nur den Stadtumbau im Land , sprich den Rückbau von nicht mehr benötigten Wohnungen, der in den vergangen Jahren Priorität hatte. Auch auf Initiative der SPD wurde verhindert, dass restitutionsbehaftete Wohnanlagen wie die Heidesiedlung, Am Brauhausberg und Behlertstraße privatisiert werden. Unser Ziel ist, diese rund 600 Wohnungen zu sanieren, ohne die Mieten unverträglich steigen zu lassen. Dazu wurden gemeinsam mit den Mietern der Heidesiedlung in einem transparenten Prozess gemeinsam Standards entwickelt, die sich sicher auch auf andere Objekte übertragen lassen.

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